Die Pilgerfahrt - Hajj

Einleitung

Tarik Ben Ziad für Hajj und Umrah

Die Pilgerfahrt ist die fünfte und letzte Säule des Islam. Der Prophet Friede sei mit ihm sagte: „ Der Islam wurde auf fünf aufgebaut.. und er sagte: " Und zu Allahs Haus zu Pilgern für jeden, der kann."
Die Pilgerfahrt ist Pflicht für jeden Muslim. Mindestens einmal im Leben muss ein Muslim pilgern, solange er finanziell, körperlich und psychisch dazu in der Lage ist. Aller darüber hinaus ist freiwillig. Allah ta’ala sagt: „Und Allah steht es den Menschen gegenüber zu, daß sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen – (diejenigen,) die dazu die Möglichkeit haben. Wer aber ungläubig ist, so ist Allah der Weltenbewohner Unbedürftig.“


Die Pilgerfahrt wurde im neunten Jahr nacht der Hijrah zur Pflicht erklär und der Prophet Friede sei mit ihm durchzog die Pilgerfahrt im darauffolgenden Jahr, also um 10 nach der Hijrah. Dies war die einzige Pilgerfahrt des Propheten und sie wird „Abschiedswallfahrt“ genannt, da der Prophet während dieser Reise die Muslime verabschiedete und ihnen Ratschläge erteilte. So verspürten die Muslime, dass sich die Zeit des Propheten dem Ende neigte.

Der Sinn des Hajj und seine Position

Die Pilgerfahrt wird als beste Art des Jihad angesehen, denn als unsere Mutter Aisha, Allahs Wohlgefallen sei auf ihr, nach den besten Taten gefragt wurde, sagte sie:“ Das beste Jihad ist eine akzeptierte Pilgerfahrt.“

Eine akzeptierte Pilgerfahrt, ist eine Pilgerfahrt die keine Fehltritte beinhaltet und alle geforderten Bedingungen erfüllt. Wenn dies zutrifft, ist die einzige Belohnung dafür das Paradies, so wie es in den Überlieferungen heißt. Aufeinanderfolgende Hajj und Umrah vertreiben Armut und bereinigen die Sünden. Dabei ist es wichtig sich an die Regeln und Gesetze der Pilgerfahrt zu halten. So sollte der Pilger einen guten Charakter aufweisen und geduldig sein, auf dieser Weise kehrt er so rein zurück wie er zur Welt gekommen ist, also ohne Sünden und Fehltritte, denn Allah ta’ala hat ihm all seine Sünden vergeben.

Hajj wurde den Muslimen ebenfalls auferlegt um sich untereinander gegenseitig kennenzulernen und sich an einem Ort zu treffen und die gleichen Riten und Praktiken auszuüben, in einer göttlichen Ordnung. Auf diese Weise verspüren sie die Notwendigkeit des Zusammenhalts zwischen den Muslimen. Außerdem besteht so die Chance sich gegenseitig auszutauschen und Erfahrungen miteinander zu teilen.